58
Maurits Cornelis Escher
Predestination, 1951.
Lithografie
Schätzpreis: € 18.000
58
Maurits Cornelis Escher
Predestination, 1951.
Lithografie
Schätzpreis: € 18.000
Topsy turvy world
Maurits Cornelis Escher
Predestination. Orig.-Lithographie, signiert und numeriert. Im Druck datiert "I'51" sowie mit dem Monogramm "MCE". 1951. Auf Vélin mit Wasserzeichen. Bildgröße 29,5 : 42 cm. Blattgröße 39 : 50,8 cm.
• 1 von 47 numerierten Exemplaren
• Eines der bemerkenswertesten und philosophisch tiefgründigsten Werke des Künstlers
• Eine Lithographie in hoher technischer Meisterschaft mit differenzierten Grauabstufungen, komplexe Tessellationsstruktur und dramatischer kompositorischer Kraft
Ende 1950 arbeitete Maurits Cornelis Escher (1898-1972) an der Lithographie Predestination (Vorherbestimmung), die er ursprünglich Topsy Turvy World (Verdrehte Welt) nannte. Das Werk zeigt eine dramatische Konfrontation zwischen zwei aus einem tessellierenden Hintergrund hervortretenden Kreaturen: einem weißen Vogel und einem schwarzen Fisch. Die meisten Tessellationsarbeiten Eschers zeigen eine harmonische Ordnung und stehen im Gleichgewicht, während Predestination eher Aggression und Vernichtung zeigen.
Anders, als die Natur es vorgibt, in der Vögel Fische fressen, greifen hier die Fische die Vögel an. In einem mitreißenden Tanz umkreisen Vögel und Fische einander, bis das Schicksal seinen Lauf nimmt. Kaum hat sich der Vogel befreit, wird er bereits angegriffen und entgeht dem Tod nur knapp. Im Zentrum wird der unschuldige weiße Vogel von dem gierigen schwarzen Fisch gefangen genommen. Sein Schicksal ist unausweichlich besiegelt und unwiderruflich dem Untergang geweiht.
Der Kontrast zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld, Krieg und Frieden erinnert an Circle Limit IV (Himmel und Hölle). In diesem Werk stehen weiße, unschuldige Engel schwarzen, teuflischen Fledermäusen gegenüber. Doch es gibt auch einen wesentlichen Unterschied: In Circle Limit IV herrscht ein Status quo. Die beiden Arten sind in einem Muster miteinander verwoben, das sie voneinander abhängig macht. In Predestination verliert der weiße Vogel, und der schwarze Raubfisch siegt.
Die Erschaffung dreidimensionaler, gehender, fliegender und schwimmender Wesen durch zweidimensionale Muster war ein wiederkehrendes Motiv Eschers. Ihn faszinierten die suggestiven Möglichkeiten, die die flache Oberfläche zur optischen Täuschung bietet. Da sich Vögel und Fische in der Mitte treffen, erinnert der Druck auch an die Möbiusbänder, die er viele Jahre später schuf. Schließlich bestehen Ähnlichkeiten zu zwei Symbolen der Unendlichkeit: der Lemniskate und dem Ouroboros. Letzterer ist eine Schlange oder ein Drache, der sich in den Schwanz beißt und so einen ewigen Kreis bildet. Diese Symbole lassen sich mit weiteren Drucken Eschers in Verbindung bringen, doch durch den Fisch, der den Vogel beißt, tritt der Ouroboros hier besonders deutlich hervor.
- ZUSTAND: Sehr schönes sauberes Exemplar. - PROVENIENZ: Seit über 70 Jahren in deutschem Privatbesitz.
LITERATUR: Bool 372.
One of the philosophically most profound works by Escher. A lithography of high technical mastery; signed, numbered and dated by the artist. 1 of only 47 copies. Orig. lithograph, signed and numb. Dated in print "I'51" and monogramed "MCE".
Maurits Cornelis Escher
Predestination. Orig.-Lithographie, signiert und numeriert. Im Druck datiert "I'51" sowie mit dem Monogramm "MCE". 1951. Auf Vélin mit Wasserzeichen. Bildgröße 29,5 : 42 cm. Blattgröße 39 : 50,8 cm.
• 1 von 47 numerierten Exemplaren
• Eines der bemerkenswertesten und philosophisch tiefgründigsten Werke des Künstlers
• Eine Lithographie in hoher technischer Meisterschaft mit differenzierten Grauabstufungen, komplexe Tessellationsstruktur und dramatischer kompositorischer Kraft
Ende 1950 arbeitete Maurits Cornelis Escher (1898-1972) an der Lithographie Predestination (Vorherbestimmung), die er ursprünglich Topsy Turvy World (Verdrehte Welt) nannte. Das Werk zeigt eine dramatische Konfrontation zwischen zwei aus einem tessellierenden Hintergrund hervortretenden Kreaturen: einem weißen Vogel und einem schwarzen Fisch. Die meisten Tessellationsarbeiten Eschers zeigen eine harmonische Ordnung und stehen im Gleichgewicht, während Predestination eher Aggression und Vernichtung zeigen.
Anders, als die Natur es vorgibt, in der Vögel Fische fressen, greifen hier die Fische die Vögel an. In einem mitreißenden Tanz umkreisen Vögel und Fische einander, bis das Schicksal seinen Lauf nimmt. Kaum hat sich der Vogel befreit, wird er bereits angegriffen und entgeht dem Tod nur knapp. Im Zentrum wird der unschuldige weiße Vogel von dem gierigen schwarzen Fisch gefangen genommen. Sein Schicksal ist unausweichlich besiegelt und unwiderruflich dem Untergang geweiht.
Der Kontrast zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld, Krieg und Frieden erinnert an Circle Limit IV (Himmel und Hölle). In diesem Werk stehen weiße, unschuldige Engel schwarzen, teuflischen Fledermäusen gegenüber. Doch es gibt auch einen wesentlichen Unterschied: In Circle Limit IV herrscht ein Status quo. Die beiden Arten sind in einem Muster miteinander verwoben, das sie voneinander abhängig macht. In Predestination verliert der weiße Vogel, und der schwarze Raubfisch siegt.
Die Erschaffung dreidimensionaler, gehender, fliegender und schwimmender Wesen durch zweidimensionale Muster war ein wiederkehrendes Motiv Eschers. Ihn faszinierten die suggestiven Möglichkeiten, die die flache Oberfläche zur optischen Täuschung bietet. Da sich Vögel und Fische in der Mitte treffen, erinnert der Druck auch an die Möbiusbänder, die er viele Jahre später schuf. Schließlich bestehen Ähnlichkeiten zu zwei Symbolen der Unendlichkeit: der Lemniskate und dem Ouroboros. Letzterer ist eine Schlange oder ein Drache, der sich in den Schwanz beißt und so einen ewigen Kreis bildet. Diese Symbole lassen sich mit weiteren Drucken Eschers in Verbindung bringen, doch durch den Fisch, der den Vogel beißt, tritt der Ouroboros hier besonders deutlich hervor.
- ZUSTAND: Sehr schönes sauberes Exemplar. - PROVENIENZ: Seit über 70 Jahren in deutschem Privatbesitz.
LITERATUR: Bool 372.
One of the philosophically most profound works by Escher. A lithography of high technical mastery; signed, numbered and dated by the artist. 1 of only 47 copies. Orig. lithograph, signed and numb. Dated in print "I'51" and monogramed "MCE".
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Maurits Cornelis Escher "Predestination"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Ihre Lieblingskünstler im Blick!
- Neue Angebote sofort per E-Mail erhalten
- Exklusive Informationen zu kommenden Auktionen und Veranstaltungen
- Kostenlos und unverbindlich


