Auktion: 522 / Klassische Moderne Teil II am 10.12.2021 in München Lot 121001730

 
121001730
Ernst Ludwig Kirchner
Die Elbbrücke "Das blaue Wunder" (Die Loschwitzer Brücke in Dresden), Um 1911.
Aquarell über Bleistift
Schätzpreis: € 15.000 - 20.000
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Objektbeschreibung
Die Elbbrücke "Das blaue Wunder" (Die Loschwitzer Brücke in Dresden). Um 1911.
Aquarell über Bleistift.
Links unten signiert. Verso zusätzlich signiert und mit dem Nachlassstempel (Lugt 1570b) sowie der handschriftlichen Nummerierung "A Dre/Aa 12". Auf Velin. 26,1 x 33,6 cm (10,2 x 13,2 in), blattgroß. [CH].

• Aus der besten "Brücke"-Zeit, der Geburtsstunde des deutschen Expressionismus.
• Kirchner rückt hier eines der schon damals bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Dresden in den Fokus seiner Komposition.
• Der Name "Blaues Wunder" ist u. a. auf den hellblauen Farbanstrich der Brücke zurückzuführen, die sich bereits in zeitgenössischen Publikationen aus der Zeit der Erbauung 1893 sowie auch in der hier angebotenen Arbeit wiederfindet
.

Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach/Bern, dokumentiert.

PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (Davos 1938, Kunstmuseum Basel 1946).
Stuttgarter Kunstkabinett, Roman Norbert Ketterer, Stuttgart (1954).
Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern (1994).
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (durch Erbschaft vom Vorgenannten).

AUSSTELLUNG: E. L. Kirchner, Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern, 1994, Kat.-Nr. 11 (mit Abb.).

LITERATUR: Konstanze Rudert, Dresdner Motive in den Werken der Künstlergemeinschaft "Brücke", in: Ausst.-Kat. Die Brücke in Dresden 1905-1911, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Nürnberg 2001/2002, S. 355-388 (mit Abb., S. 387).

121001730
Ernst Ludwig Kirchner
Die Elbbrücke "Das blaue Wunder" (Die Loschwitzer Brücke in Dresden), Um 1911.
Aquarell über Bleistift
Schätzpreis: € 15.000 - 20.000
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Weitere Abbildungen
 
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Ernst Ludwig Kirchner "Die Elbbrücke "Das blaue Wunder" (Die Loschwitzer Brücke in Dresden)"
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Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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