Auktion: 491 / Wertvolle Bücher am 25.11.2019 in Hamburg Lot 232

 
232
Friedrich Nietzsche
Morgenröthe, 1881.
Schätzpreis: € 1.500
+
Objektbeschreibung
Friedrich Nietzsche
Morgenröthe. Gedanken über die moralischen Vorurtheile. Chemnitz, E. Schmeitzner 1881.

Eines von ca. 200 Exemplaren der seltenen Erstausgabe.

Erste Ausgabe. - Eines der wenigen Exemplare der Erstausgabe mit dem Titelblatt von Schmeitzner in Chemnitz. Da das aus Aphorismen bestehende Werk bei seinen Zeitgenossen keine große Beachtung fand, wurden von den 1000 gedruckten Exemplaren nur etwa 200 verkauft. Die Restauflage von 784 Exemplaren wurde 1886 an E. W. Fritzsch verkauft und von diesem 1887 mit einer neu ergänzten Vorrede als 2. Ausgabe herausgegeben. - Die Morgenröthe ist eines der ersten Werke, das Nietzsche nach seiner Pensionierung verfasste, die Schrift entstand größtenteils in Italien, wohin er wegen seiner angegriffenen Gesundheit mehrfach reiste.

EINBAND: Zeitgenössischer Halblederband mit goldgeprägtem Rückentitel. 22 : 15,5 cm. - ZUSTAND: Wenige Bll. braunfl. (2 stärker). Kanten leicht berieben.

LITERATUR: Schaberg 33. - Jacoby S. 53. - Zimmermann 28. - Borst 3501.

One of about 200 copies of the scarce first edition. Contemp. half leather with gilt lettering. - A few leaves with brown stains (2 stronger). Edges sligthly rubbed.

 


Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Friedrich Nietzsche "Morgenröthe"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 32 % Aufgeld
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 32 %, Teilbeträge über € 200.000 27 % Aufgeld
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 25 % Aufgeld zuzügl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 25%, Teilbeträge über € 200.000 20% Aufgeld, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Bei Objekten, deren Künstler nicht bereits vor mindestens 70 Jahren verstorben ist, fällt eine Folgerechtsumlage i.H. von 1,5% zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer an.